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Warum Lärchenholz für eine Holzbank

Text - Lärchenholz
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Verwendungsbereich des Lärchenholzes

Handelsformen: als Rund- und Schnittholz, als Messerfurnier. Aufgrund seiner guten Eigenschaften - gute Festigkeit, hohe Dauerhaftigkeit und dekoratives Aussehen - wird Lärchenholz sowohl als Ausstattungsholz als auch als Konstruktionsholz eingesetzt. Über die Einsatzbereiche der Fichte und Kiefer hinaus ist Lärchenholz wegen seiner hohen Resistenz gegenüber Chemikalien und seiner Zähigkeit und Elastizität für Sonderverwendungen geeignet. Lärchenholz wird im Erd-, Brücken-, Wasser-, Haus- und Wohnungsbau im Außen- und Innenbereich verwendet. Das Holz wird zu Dachschindeln verarbeitet und findet in der Möbelindustrie als Vollholz und Furnier Anwendung.

Geruch 

Stark aromatisch, selbst nach längerem Lagern noch vorhanden.

Natürliches Verbreitungsgebiet

Vier isolierte Teilareale in den Alpen, Sudeten, in der Tatra und in Polen; nach diesen Gebieten werden die in ihren Wuchsformen und -leistungen unterschiedlichen Rassen bezeichnet, die sich teilweise wieder in Lokalrassen und Ökotypen unterteilen.

Alpenlärche

Ausgedehnte Bestände in weiten Teilen Tirols, Kärntens und der Steiermark; sie steigt bis zu 2300 m (Waldgrenze) hoch; größte natürliche Vorkommen in der Bundesrepublik: in den Berchtesgadener Bergen; inselartige Vorkommen u.a. in Oberaudorf, Tegernsee und Mittenwald; Anteil der Lärche an der Gesamtwaldfläche: in der Bundesrepublik ca. 1 %, in Österreich 26 %.

Größe und Wuchs

Als einziger einheimischer Nadelbaum wirft die Lärche im Herbst die Nadeln ab. Im Bestandesschluß und an guten Standorten bilden die Bäume einen geraden, vollholzigen Stamm aus. Im Unterschied zur Fichte und Tanne besteht jedoch bei der Lärche die Neigung zum Säbelwuchs, zur Krummschäftigkeit und zur Abholzigkeit. Je nach Alter und Standort erreichen die Lärchen Höhen zwischen 30 und 40 m (max. 54 m) und Durchmesser zwischen 100 und 200 cm. Mittelhöhe 120jähriger Bäume auf besseren bis besten Standorten: 31 bis 36 m bei mittleren Durchmessern von 39,5 bis 46 cm; astfreie Schaftlängen: 20 bis 30 m; Die Lärche ist als typische Lichtbaumart in den ersten Jahren sehr raschwüchsig und läßt dann nach; Stillstand des Höhenwachstums zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr; der durchschnittliche Gesamtzuwachs ähnelt insgesamt dem der Kiefer.

Alter

Höchstalter der Bäume in den Alpen in der Regel: 200 bis 400 Jahre, vereinzelt bis zu 800 Jahre; Forstliches Nutzungsalter (Hiebsalter): 100 - 140 Jahre.

Rinde der Lärche

Anfangs glatt und graubraun, später schwachborkig, im Alter Ausbildung einer dunkelrotbraunen, dicken und tiefrissigen Schuppenborke mit einer karminroten Innenfärbung. Die Schuppenborke blättert senkrecht schuppend ab.

Kernholz/Splintholz

Ebenso wie die Kiefer und Douglasie zählt die Lärche zu den Kernholzbäumen mit ausgeprägtem Farbunterschied zwischen dem äußeren Splintholz und dem inneren Kernholz. Splint: von hellgelblicher bis rötlichgelblicher Färbung.

Kernholz

Im frischen Zustand leuchtend rot bis rötlich braun. Unter Lichteinfluß Nachdunkeln zu einem intensiven rotbraunen bis dunkelrotbraunen Farbton. Die Lärche hat einen sehr schmalen Splint, da sie schon sehr früh verkernt. Splintbreite: oft kaum über 2 cm, bei älteren Bäumen aus Hochlagen oft weniger als 1 cm. Im Unterschied zur Kiefer ist bei der Lärche eine wesentlich größere Fläche des Stammquerschnittes verkernt. Die zahlreichen bis bleistiftstarken, schwarzen Äste, die charakteristisch für das Lärchenholz sind, rühren von Zwischenquirlästen des Stammes her, die als lange sog. Nageläste in das Holz eingewachsen sind.

Oberflächenbehandlung

Hier bieten sich die gleichen Mittel wie für die Kiefer an. Lärchenholz ist problemlos zu lackieren, lasieren, mattieren und zu wachsen, jedoch schwierig zu beizen. Vor allem farblose Lasuranstriche lassen die dekorativ wirkende Farbe und Zeichnung des Holzes zur Geltung kommen. Bei harzreichen Hölzern ist die Filmtrocknung von Öllacken und die Filmausbildung von Polyestern stark behindert. Schwierigkeiten bei der Lackfilmbindung können aufgrund von Harzgallen und stark verkernten Ästen auftreten. Stark harzige Hölzer sollten aussortiert oder mit harzlösenden Mitteln vorbehandelt werden, damit nach anstrichtechnischen Behandlung Anstrich- und Lackschäden durch austretendes Harz vermieden werden. Dies gilt auch für Holz, das gebeizt werden soll. Bei einem mittleren Extraktgehalt von 4,5 % ist Lärchenholz wenig chemisch reaktiv; es stört jedoch die Zementabbindung ganz wesentlich. Eisenmetalle werden zwar nur schwach korrodiert, verursachen jedoch in Zusammenhang mit Feuchtigkeit eine blaugraue Verfärbung des Holzes. Bei der Verwendung unter Wasser ist damit zu rechnen, daß stark wasserverfärbende Kernstoffe austreten.
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